Lonesome Cowboys – 3 Tipps gegen den Corona-Blues

Das Wohnzimmer: die weite Steppe. Ganz schön einsam hier. Komm, wir streicheln die Seele.

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Dass der Bäcker-Besuch zum Highlight wird und der reine Gedanke an ein Eis in der Frühlingssonne Fernweh auslöst, hätten wir vor Corona wohl keinem geglaubt. Shit happens – jetzt müssen wir damit umgehen. Gerade für Menschen mit psychischen Erkrankungen eine echte Herausforderung.

Wenn deine Seele kuscheln will, dann streichel sie mit diesen Tipps:

Socia Media Detox

Eine wahre Challange, aber wichtig, um auch mal abschalten zu können: Social Media Pausen. Eine Stunde am Abend, in der ihr bewusst das Handy weglegt. Lesen, Tagebuch schreiben, Kirtzeln, das Zimmer umstellen, einen Podcast hören – was du machst, ist egal – Hauptsache, du machst es ohne dein Smartphone. Damit das auch wirklich klappt, stelle es auf den Flugmodus und leg es in eine Schublade. Wenn du dich selbst challengen willst, kannst du deine Handy freie Dosis täglich erhöhen – wie lange hälst du es aus?

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Sprich mit deinen Liebsten

Klar, eine echte Umarmung ist schöner als ein verpixeltes Winken. Aber in Zeiten von Social Distancing sind Skype, Houseparty und Telefonate wahre Retter. Nach Gesprächen mit deinen Liebsten dürftest du feststellen: Wir sind zusammen allein. Ist kacke. Aber da draußen verpasst man rein garnichts. Und Distanz schafft manchmal Nähe. Vielleicht hast du lange Zeit Treffen vor dir hergeschoben – und beobachtest jetzt, dass du mit diesen Menschen tiefe Gespräche am Telefon führst. Sich treffen war in dem Sinn noch nie so einfach.

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Corona geht vorbei – mache Pläne für die Zeit danach.

Es gibt ein Leben nach Social Distancing und Ausgangssperren. Irgendwann gehen die Schule, Uni oder Arbeit ja wieder normal weiter und dann willst du vorbereitet sein. Oder die Krise gibt dir Aufwind für ein neues Abenteuer? Was auch immer: Schmiede Pläne, die dich glücklich machen. Das geht auch von zuhause. Alles auf Anfang – nach Corona weißt du viele Dinge noch mehr zu schätzen – wie ein einfaches Eis in der Frühjahrssonne.

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Einen sehr ermutigenden Text über die Zeit nach Corona liest du hier.

Alle Bilder: Unsplash. Text: Laura Schindler für Zeitjung.de

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Sleeping Cities: Mein Oaky hat Semesterferien …

Man sagt, Eichstätt bestünde nur aus Studenten und Dozenten, aus Rentnern und Professoren. Zwischendrin vielleicht ein paar Familien, aber mehr auch nicht. Das Leben im Herzen Eichstätts wird seit Jahren von wenigen Nischenläden, Cafés und Bäckereien aufrecht erhalten, daneben gibt es viele Restaurants, die fast immer voll besetzt sind. Recht viel mehr gibt es hier sonst nicht.

Für Studenten spannend sind die Theke, der Nachtwächter und wenn man wirklich eskalieren möchte, die Dorfdisco DASDA. „Eichstätt ist, was du draus machst“, sagen die Studenten, und so ist es. Die wahren Partys finden im Untergrund statt.

Und dennoch ist Eichstätt liebenswert. Insbesondere, wenn man Münchens lautem Verkehr und Stress entgehen möchte – kurzum, wenn man Zeit zum Runterfahren braucht. Insbesondere zu Corona-Zeiten bietet sich ein Aufenthalt in Eichstätt an (vorausgesetzt man wohnt in der Stadt), denn geändert hat sich hier nicht viel.

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Hier geht’s zum Original-Artikel der Fotoserie auf Zeitjung.de.