Wertvolles Bodendenkmal unter dem Plan?

Radarmessungen und Bohrkernanalysen weisen vermutlich Standort der „Moosburg“ nach

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Eine Luftaufnahme auf einer Postkarte vom 27. Juli 1932 zeigt den historischen Plan in Moosburg von oben.   © Karl A. Bauer

Wochen und Monate wird bereits über den Plan diskutiert, die Bürger wurden befragt, die Preise für den Wettbewerb zur Umgestaltung sind seit einiger Zeit vergeben. Trotzdem scheint es jetzt erst so richtig loszugehen: Parkplätze ja oder nein, Tiefgarage ja oder nein – zwei Bürgerbegehren sind schon auf dem Weg. Eine Sache aber wurde bei der Debatte bislang oft außen vor gelassen: Was befindet sich eigentlich unter dem Plan?

Was es mit der ehemaligen „Moosburg“, der die Stadt wohl ihren Namen zu verdanken hat, auf sich hat, weiß niemand so recht. Angeblich soll sie dort gestanden haben, wo heute der Plan ist, zwischen Kastulusmünster und Bücherei. Ein Großbrand vernichtete im Jahr 1207 das gräfliche Schloss und große Teile der Kastuluskirche. Über das abgebrannte Schloss, die Moosburg, ist bis heute wenig bekannt. Es gibt keine Dokumente oder Bilder, die den Standort nachweisen – die Brände, die die Dreirosenstadt in den Jahren 1702 und 1865 heimsuchten, haben alles vernichtet.

Ein Beleg dafür, dass die Burg neben dem Kastulusmünster gestanden haben muss, könnte das Buch „Geschichte der Stadt Moosburg“ von Ludwig Weh sein, das Heimatmuseumsleiter Bernhard Kerscher archiviert hat. Darin heißt es über den Brand und das Kastulusmünster: „Da aber mit des Schicksals Mächten kein ewiger Bund zu flechten war, ereignete sich 1207 in der benachbarten Burg der Grafen ein verheerender Brand, der nicht nur deren Gebäude einäscherte, sondern auch das neu geschaffene Gotteshaus stark beschädigte.“

Ludwig Weh, der sich intensiv mit der Historie der Dreirosenstadt auseinandersetzte, schreibt darin weiter: „Um die Wiederholung eines Brandunglücks durch ein Nachbargebäude auszuschließen, überließ Graf Karl II (…) den seit jeher angestammten Platz des Uradelshofes der Kirche. Der Platz der abgebrannten Burg und des Burgstalles wurde eingeebnet, wodurch der Name Plan geprägt wurde. An die Übergabe des Platzes knüpfte Graf Konrad die Bedingung, dass die gesamte Fläche nicht mehr bebaut werden dürfe.“

Nach dem Brandunglück bauten die Grafen ihr neues Schloss an der Stelle des ehemaligen Amtsgerichts, das ein Gebäude von „ansehnlicher Größe“ gewesen sein muss. 1281 erlosch das Grafengeschlecht der Moosburger. Dessen Wappen mit zwei roten und einer weißen Rose ziert jedoch bis heute die Stadt. Schloss Asch, damals noch am Rand außerhalb der Moosburger Siedlung gelegen, hat wohl als einziges Bauwerk in adeligem Besitz seit dem Jahr 1084 überlebt.

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Schloss Asch hat früher noch am Rand außerhalb der Moosburger Siedlung gelegen und wohl als einziges Bauwerk in adeligem Besitz seit dem Jahr 1084 überlebt. © Karl A. Bauer 

Nun kommen die Archäologen ins Spiel: Was ist bislang über die ehemalige Burg auf dem Plan bekannt? Vor rund drei Jahren hat die Stadt auf der Fläche Radarmessungen veranlasst, um herauszufinden, ob es unter dem Plan historisch und archäologisch wertvolle Funde gibt, bevor die Maßnahmen zur Umgestaltung des Plans in Angriff genommen werden.

In einem Schreiben des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege von Januar 2015 zur Vorplanung von Referatsleiter Dr. Jochen Haberstroh an Bürgermeisterin Anita Meinelt heißt es: „Das Vorhaben ‚Vorplanung zur Sanierung und Aufwertung des Platzes Auf dem Plan‘ (…) berührt im Zentrum des historischen Moosburg das eingetragene Bodendenkmal ‚Untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Siedlungsteile des historischen Stadtkerns von Moosburg‘.“ Dieser knappe Listentext trüge der Bedeutung des Denkmals jedoch nur ungenügend Rechnung, wie Haberstroh formulierte. Wie wiederholte Grabungen der letzten Jahre im unmittelbaren Umfeld des St. Kastulusmünsters wie auch im Kircheninneren gezeigt hätten, sei an diesem Ort mit einer außerordentlich dichten und besonders gut erhaltenen Überlieferung im Boden zu rechnen, so Haberstroh. Diese reiche mindestens bis in die Zeit der ersten urkundlichen Erwähnungen Moosburgs ins Jahr 770 zurück.

„Die archäologischen Zeugnisse tragen damit der besonderen topografischen Gunstlage des Ortes am Zusammenfluss von Amper und Isar Rechnung“, heißt es weiter. Für die überregionale und sogar landesweite Bedeutung des Platzes als Bodendenkmal sei vor allem die Lage südlich des Kastulusmünsters entscheidend, wo höchstwahrscheinlich die Klostersiedlung des 8. Jahrhunderts zu erwarten sei. „Nachdem Überprägungen des Platzes (…) aus jüngster Zeit kaum bekannt sind, ist (…) mit außergewöhnlich gut erhaltenen archäologischen Befunden zu rechnen“, schlussfolgert Dr. Jochen Haberstroh in dem Dokument.

Das Ergebnis von Bohrkernanalysen am Plan im Zuge der Aufwertung des Platzes erreichte die Stadtverwaltung im Januar 2016. „Seit langem, wohl seit Jahrhunderten ist der Plan ein Platz, von dem aus städtischer Erinnerung keine wesentliche Bebauung oder Umgestaltung bekannt ist“, schreibt der Moosburger Archäologe Dr. Martin Pietsch, ebenfalls Referatsleiter beim Landesamt für Denkmalpflege, in diesem Dokument. „Über den gesamten Platz sind anthropogen beeinflusste Schichten angetroffen worden“, so Pietsch. Daher müsse mit einer intensiven Bebauung aus mittelalterlicher und vorgeschichtlicher Zeit gerechnet werden. Diese sei stellenweise von spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Planierschichten überdeckt.

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Ein Übersichtsplan zeigt den Stadtplatz „Auf dem Plan“ in Moosburg. © Bayerische Vermessungsverwaltung

Vom Landesamt für Denkmalpflege ging daher folgende Empfehlung aus: „Da unsere Vermutung einer flächigen Bebauung (…) Auf dem Plan bestätigt wurde, rät das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege (…) von flächigen und tieferen Bodeneingriffen dringend ab. Solche flächigen und tiefgreifenden Bodeneingriffe wie sie für den Bau einer Tiefgarage nötig werden, würde das gesamte Bodenarchiv des Platzes zerstören. Einer solchen Planung könnte das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege nicht zustimmen.“

Sollten Eingriffe von auch nur 80 Zentimetern für die Frosttiefe auf dem gesamten Platz angestrebt werden, könnten bei archäologischen Sicherungsgrabungen leicht Kosten von 300.000 Euro entstehen, wenn archäologische Befunde direkt unter dem Asphalt anstünden, erläutert Pietsch.

Nach Artikel 1 des Denkmalschutzgesetzes müsse stets das Ziel eine Vermeidung von Bodeneingriffen sein, denn jede Ausgrabung zerstöre das archäologische Bodenarchiv unwiederbringlich. Für die Denkmalpflege wiege der Erhalt des Bodendenkmals, wenn dessen Wert für den Laien auch nicht erkennbar sei, höher als der Erkenntnisgewinn durch eine archäologische Ausgrabung.

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Im Rahmen der Umgestaltung des Plans wurde das Starnberger Ingenieurbüro „GEOLOG“ von der Stadt im Vorfeld jeglicher Eingriffe mit archäologischen Erkundungen mittels Georadarmessungen beauftragt. Historische Überlieferungen deuten darauf hin, dass sich die ehemalige Stadtburg und Siedlungsstrukturen im Bereich des Platzes befinden. Das Bild zeigt den Grundriss für einen Tiefenbereich von etwa 0,75 Metern. Die Farbwerte stellen die Stärken der Reflexionsamplituden dar, mittlere (hellblau/gelb) und hohe Reflektivität (orange/rot) entspricht somit vermuteten Fundamentstrukturen im Untergrund. © Stadt Moosburg 

„Auch für den weiteren Weg können wir Testgrabungen (…) nicht empfehlen. Sie müssten, um zu belastbaren Aussagen für den gesamten Platz zu kommen, so groß sein, dass sie für die Stadt ein zeitlich und finanziell unkalkulierbares Risiko darstellen“, so Pietsch.

Einer Tiefgarage unter dem Plan, über die aktuell viel debattiert wird, erteilt die Denkmalpflege damit eine klare Absage. Und auch mit einer ausführlichen Aufarbeitung der Geschichte über die ehemalige Stadtburg dürfte es angesichts der angespannten Haushaltslage Moosburgs in der nächsten Zeit schwierig werden.


KOMMENTAR

Öffnet die Tunnel!

Moosburg sollte seine Stadtgeschichte aufarbeiten

Moosburg eine Tunnelwelt. Und dann auch noch die ehemalige „Moosburg“? Die meisten Moosburger wissen wahrscheinlich nicht einmal, dass die Stadt dieser wohl ihren Namen zu verdanken hat. Allein der Gedanke an all die unterirdischen Gänge, die möglicherweise unter uns liegen, macht neugierig. Warum weiß man bislang so wenig über diese Tunnelverbindungen und die alte Burg und warum wurde dies nie aufgearbeitet ? Dieser Teil der Stadtgeschichte ist viel zu interessant, als dass man ihn ignoriert, unter sich begräbt.

Andere Städte machen es bereits vor: In Zeitz in Sachsen-Anhalt oder auch in Furth im Wald wurden einige Tunnelgänge bereits für den Tourismus geöffnet, die Geschichte wird dort dokumentiert, man kann ihr nachspüren. Das Echo der Gruppe „Moosburg ganz anders“ zeigt: Die Moosburger sind interessiert an ihrer Herkunft, ihrer Heimat. Sie wollen mehr darüber erfahren.

Ein Tunnelsystem von solch historischem Wert und auch die Offenlegung der Erkenntnisse über die Burg könnte Moosburg für viele Menschen aus dem Umland und Touristen attraktiver machen. Statt eine Marketingaktion nach der anderen aus dem Boden zu stampfen und den Plan verschönern zu wollen, sollte Moosburg sich vielleicht auch mal seiner Geschichte widmen und dieser mehr Aufmerksamkeit schenken. Denn darüber ist bislang viel zu wenig bekannt.

Moosburg – eine Tunnelwelt ?

Matthias Gabriel erforscht mit „Moosburg ganz anders“ die Untergründe der Dreirosenstadt

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Der Kupferstich von Matthäus Merian zeigt die Stadt Moosburg im Jahr 1644. Alle Zeit überdauert haben die zwei Kirchtürme von Kastulus und Johannes auf dem Plan.

Wie hat Moosburg früher ausgesehen, wer hat dort gelebt? Diesen Fragen geht Matthias Gabriel aus Moosburg in seiner Freizeit nach. Im Gespräch mit der Moosburger Zeitung im Pöschlbräu schweift sein Blick über den historischen Plan. Hier hat alles angefangen. Dort, im Bierkeller der ehemaligen Brauerei, haben Alfred, Matthias und Marko den ersten Tunnel entdeckt. Mit einem meterlangen Endoskop haben sie sich einen Weg durch den Schutt gebahnt und den Anfang eines unterirdischen Gangs ausfindig gemacht. Das alles dokumentiert per Video, der erste Beweis: Da muss etwas sein.

Als „Urban Explorer“ sind Matthias Gabriel, Alfred Bold und Marko Maier seit Dezember 2015 in Moosburg und Umgebung unterwegs. Mit ihren Kameras im Gepäck erforschen sie sogenannte Lost Places, verlassene Orte, Häuser und Ruinen innerhalb und außerhalb der Stadt, die sonst für niemanden zugänglich sind. Es dauerte nicht lange, bis aus dem Hobby mehr wurde als nur Fotografieren. Seit Monaten sind die drei auf der Suche nach Moosburgs Untergründen und Geheimnissen. Die Moosburger kennen sie mittlerweile, viele haben ihre alten Keller bereits für sie geöffnet. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Hobbyfotografen auf ihrer Internetseite „Moosburg ganz anders“ – mit erstaunlichem Interesse aus der Bevölkerung. Nun verbinden sich allmählich die Hinweise von Einwohnern mit den Nachforschungen: In Moosburg muss es ein Tunnelsystem gegeben haben.

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Matthias Gabriel im Tunnel zwischen den Geschäften Bengl und Hudler.

„Als Kind hat mich das alles noch gar nicht so interessiert“, erzählt Matthias Gabriel. Jetzt holt ihn die Geschichte seiner Heimatstadt ein. In jedem alten Haus, Keller oder einer Mauer sieht er etwas, malt sich aus, was früher dort einmal gewesen sein könnte. Die Vergangenheit hat hier an vielen Flecken ihre Spuren zurückgelassen – und trotzdem bleibt vieles bislang ein Rätsel.

Die Geschichte Moosburgs geht zurück bis ins Jahr 770, als die damalige Klostersiedlung „Mosabyrga“ erstmals urkundlich erwähnt wurde. Mit ihrem natürlichen Schutz auf einer Landzunge zwischen Isar und Amper galt Moosburg schon früh als aufstrebende Region. Funde aus der Altstadt wiesen die Anwesenheit von Menschen in vor- und frühgeschichtlicher Zeit nach, und auch Grabungen im Stadtgebiet haben die frühe Bedeutung der Gegend bestätigt.

Der Geschichte nach brachten die Mönche Albin und Rhenobot um 800 die Reliquien des heiligen Kastulus nach Moosburg. 1021 wurde das Benediktinerkloster aufgelöst und ein Chorherrenstift gegründet. Ein Großbrand vernichtete 1207 das gräfliche Schloss und große Teile der Kastuluskirche, die dennoch 1212 geweiht wurde. 1281 erlosch das Grafengeschlecht der Moosburger. Dessen Wappen mit zwei roten und einer weißen Rose ziert jedoch bis heute die Stadt.

Über das abgebrannte Schloss, die Moosburg, gibt es heute nur Sagen und Gerüchte. Es wird vermutet, dass sie dort gestanden haben muss, wo heute der Plan ist, vor dem Kriegerdenkmal. Dies liege nahe, da das Münster ebenfalls von dem Brand betroffen war. Doch es gibt keinerlei Dokumente oder Bilder, die den Standort nachweisen – die Brände in den Jahren 1702 und 1865 haben alles vernichtet, auch das Archiv. Nachdem die Burg abgebrannt war, wurde der Platz platt gemacht, es sollte nie wieder etwas darauf gebaut werden, erzählt Gabriel.

Das Spätmittelalter war eine Blütezeit für Moosburg: 1329 übernahm man den Landgerichtssitz vom Amt Inkofen, von Mainburg, Wolnzach und sogar Obersüßbach mussten die Menschen damals bis nach Moosburg zum Gericht reisen. 1331 erhielt Moosburg nach der historischen Schlacht von Gammelsdorf schließlich das Stadtrecht.
Mittlerweile haben Gabriel und seine Freunde sich Stück für Stück vorgearbeitet in Moosburg. Viele eingesessene Bürger, deren Familien schon seit Generationen ein und dasselbe Haus in Moosburg bewohnen, haben ihnen ihre Keller gezeigt, ihnen entscheidende Hinweise gegeben. Inzwischen waren die drei in über zehn Kellern, darunter so historisch wertvolle wie der im Staudinger oder im Kaplanshaus. Einige Vorträge haben die drei Hobbyfotografen bereits über ihre Erkenntnisse gehalten, und sogar der BR war schon mit „Moosburg ganz anders“ unterwegs.

Das alles unter großem Interesse der Bevölkerung: Allein die Website http://www.moosburganders.blogspot.de wurde über 35 000 Mal aufgerufen. Die Moosburger wollen mehr wissen über ihre Stadt, ihre Herkunft, ihre Heimat. Und die Indizien verdichten sich: „Wir haben in einer Karte von Moosburg knapp 20 Verbindungen eingezeichnet, bei denen wir vermuten, dass es hier einen Tunnel gibt“, berichtet Gabriel. So soll es Verbindungen unter dem Plan, zwischen den heutigen Geschäften Bengl und Hudler sowie vom Amtsgericht zum Münster gegeben haben. Fast die ganze Altstadt müsse demnach unterirdisch miteinander verbunden sein.

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In der Karte von Moosburg sind alle Tunnelverbindungen eingezeichnet, bei denen Matthias Gabriel und seine Freunde Marko und Alfred davon ausgehen, dass sie existieren.

Nur, warum ist bislang so wenig darüber bekannt? Zum einen sicher, weil viele Dokumente mit den Bränden vernichtet wurden. Zum anderen, vermutet Gabriel, weil viele Stadträte und Moosburger nicht wollen, dass all dies ans Tageslicht gerät. Sobald etwas historisch Wertvolles entdeckt werde, würden Denkmalschutz und Archäologen anrücken, die der Sache nachgehen wollen. Zudem kostet die Aufdeckung eines solchen Tunnelsystems, ähnlich wie es beispielsweise bereits in Furth im Wald gehandhabt wird, eine Menge Geld.

Was Gabriel auch umtreibt, sind die ehemaligen Brauereien in Moosburg. 14 soll es davon einmal gegeben haben. „In München gab es früher von den Brauereien unterirdische Verbindungen zur Isar, um das Eis für die Kühlung zu benutzen“, erzählt Gabriel. Es sei anzunehmen, dass dies auch in Moosburg auf diese Art und Weise praktiziert wurde.

Eine weitere große Tunnelverbindung soll es wohl zwischen Schloss Isareck in Wang und Moosburg gegeben haben. „Aus sicherer Quelle“ weiß Gabriel, dass dort vor einigen Jahren bei Bauarbeiten an der Thalbacher Straße sogar der Anfang eines Tunnels entdeckt worden sei, dies jedoch verheimlicht worden sei, um dem Denkmalschutz zu entkommen. Ein Tunnel, der unter die Amper führt – dies wäre für damalige Verhältnisse ziemlich fortschrittlich gewesen.

Gabriel ist sich sicher: „Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, dass wir den ersten Tunnel öffnen. Eine Zusage von Privatbesitzern haben wir hierfür sogar schon. Dann wird sich zeigen, was dran ist an den Gerüchten. Wenn sich alles als ein Luftschloss entpuppt, haben wir immerhin das Geheimnis gelüftet und die These widerlegt. Aber wenn nicht . . .“

Info
Der nächste Vortrag von „Moosburg ganz anders“ findet am Freitag, 13. Oktober, um 19.30 Uhr in der VHS Moosburg statt. Der Eintritt ist frei.

Hier geht’s nochmal zum Originalartikel: http://www.idowa.de/inhalt.verlorene-untergruende-moosburg-eine-tunnelwelt.0470382a-5443-4916-b001-bc0cb8bc522a.html

http://plus.idowa.de/zeitungstitel/moosburger-zeitung/artikel/2017/06/16/moosburg-eine-tunnelwelt.html